Preparing for Korea


Gehts auch auf Deutsch?
How to prepare for a field trip? What to take with you for a six-month-stay in an unknown country? Hm… I still do not have a clue. Staying among “the natives” from February until August 2014, I desperatly tried to figure out what essentials to take with me. Asking my teacher or friends who have already been to Korea, however, did not give me a clear hint about what to pack. As my stay includes winter, spring and summer, it seemed difficult to anybody to give me good advice. “How cold is the winter in Korea?” – “It’s really cold. Oh, but you’re there in March? So, it’ll be warmer.” – “And how will the weather be like in summer?” – “It’s really hot.”

I did know that Korean winter is very dry and it can get quite cold, but how cold is cold? Germans are used to tough winters though. It seems the weather in Korea suddenly changes in March (which it really does) and it get’s warmer; but what is warm? Korean summer on the other hand  is like an usual day in Singapore or Thailand, high humidity (over 90%) and sizzeling sun. Oh, and in between is the rain and typhoon season. Alright… Still no clue. So I decided just to pack for the first week, especially clothes one could layer and some basics (mostly clothes that I liked). Furthermore, I thought it will be easier to buy new clothes in Korea as they are cheaper and more appropriate to season.

Because of my Korean friend, I am allowed to take 46kg with me, but I just packed one suitcase (22kg) and decided to buy another one in Korea as I surely will buy alot of stuff there 😉 I did not start packing till the night before I left, because I really had no idea. However, what I did prepare beforehand was: laguage skills, presents for my friends family, sweets and musli (from which I took far too little), drugstore products (those which are difficult to find in Korea), medicine, documents, research material and an in-Korea-working-mobile-phone.

Although I did not prepare physically, I was mentaly totaly aware about what was about to come. I would advice anyone strongly to not go on a field research without reading and informing oneself about the country and research topic. This is so basic that it almost seems too stupid to mention it, but believe me, I have seen it all. Maybe I went a little bit crazy about gathering knowledge, but honestly, if you are interested in your research topic and country, why would you not want to know as much as possible? Even if you experience something totally different during your stay, I think one should have a basic level of knowledge to compare the new data with.
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Vorbereitungen für Korea

Wie bereitet man sich auf eine Feldforschung vor? Was nehme ich bloß für einen sechs Monate langen Aufenthalt in einem fremden Land mit? Hm… Eigentlich weiß ich das immer noch nicht genau. Da ich mich von Februar bis August 2014 unter “die Einheimischen” begebe, hab ich verzweifelt versucht herauszufinden, welche Sachen ich unbedingt mitnehmen sollte. Von meiner Lehrerin oder Freunden, die bereits in Korea waren, habe ich darauf keine befriedigende Antworten bekommen. Da ich sowohl den Winter, Frühling und Sommer über in Korea bin, schien es schwierig für meine Informaten zu sein, mir Klammoten-pack-technisch einen guten Rat zu geben. “Wie kalt wird es denn im Winter in Korea?” – “Richtig kalt. Oh, aber du bist doch auch im März dort, ja dann wirds wärmer.” – “Und wie ist der Sommer in Korea?” – “Es wird richtig heiß.” —–

Ich wusste bereits, dass der koreanische Winter trocken und sehr kalt werden kann, aber wie kalt ist denn nun kalt? Deutsche sind an kalte und harte Winter doch gewöhnt. Außerdem scheint es, dass das Wetter in Korea im März plötzlich umschlägt (das ist tatsächlich der Fall) und es wärmer wird; aber was ist den nun warm? Der koreanische Sommer wiederum ist wie ein ganz normaler Tag in Singapur oder Thailand, hohe Luftfeuchtigkeit (über 90%) und brütende Hitze. Oh, und dazwischen ist ja noch Monsun- und Taifunzeit. Alles klar… Immer noch planlos. Also beschloss ich einfach für die erste Woche zu packen und die Zwiebel-Strategie zu fahren und ein paar Basics mitzunehmen (meine Lieblingsstücke). Außerdem war ich der Meinung, dass es einfacher ist vor Ort Klamotten einzukaufen, die nicht nur billiger sondern auch Season tauglicher sind.

Dank meiner koreanische Freundin kann ich 46kg Gepäck mitnehmen, doch für den Hinflug hab ich nur einen Koffer (22kg) gepackt und beschlossen, in Korea einen zweiten Koffer zu kaufen, da ich ja sicher mit mehr Gepäck zurück fliegen werde 😉 Erst in der Nacht vor meinem Abflug habe ich angefangen zu packen, weil ich immer noch keine Ahnung hatte, was ich überhaupt packen sollte. Allerdings gab es durchaus einiges was ich schon vorbereitet hatte: Sprachkenntnisse, Geschenke für die Familie meiner Freundin, Süßigkeiten und Müsli (von denen ich viiieeel zu wenig mitgenommen habe), Kosmetikprodukte (von denen ich wusste, dass sie in Korea schwer zu finden sind), Medizin, notwendige Dokumente, Forschungsmaterial und ein Korea-taugliches Handy.

Obwohl ich pack-technisch überhaupt nicht vorbereitet war, war ich mental bereits total auf Korea eingestellt. Ich kann jedem nur dringend raten, sich vor seiner Feldforschungs gründlich (und ausgiebig) über sein Forschungsthema und Aufenthaltsort zu informieren. Das mag so selbstverständlich sein, dass es nicht erwähnenwert ist, aber ich hab das tatsächlich schon erlebt. Villeicht diesbezüglich etwas war (oder bin) ich diesbezüglich etwas übereifrig, aber ehrlich gesagt, wenn man sich für sein Forschungsthema und das Land interessiert, will man dann nicht so viel wie möglich darüber erfahren? Selbst wenn man vor Ort ganz andere Erfahrungen sammelt, so braucht man doch – meiner Meinung nach – eine Grundlage, um diese neuen Eindrücke einzuordnen zu können.
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